„Fronhof' wurde das Gebiet zwischen der Burg und der Stadt genannt. In dieser „Vorburg" gab es Höfe von Burgmannen. So stand dort der Hof der Ritter von Dorfelden. Im Jahr 1457 erklärt Epchin von Dorfeiden, daß zu seinem Burglehen gehöre: ,,Ein Hoeff zu Hanauwe, hinter der Schellrißen Hoeff gelegen, den sin Gnade umb (von) Hannse von Soltza gekaufft und uns denfurter gegeben und zu Burglehen geluhen hat für den Hoeff in der Vorburg daselbs, by dem Wasserturme gelegen, da ytzt sein Fronehoeff lieget, den unsere aldem und wir bißher von Sinen aldem und yme zu Burglehen gehabt han."
Quellenangabe: „Fronhof – aus dem Buch von Hen Donath – Die Altstadt in historischen Ansichten